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Das IQ Netzwerk Hamburg

Das IQ Netzwerk Hamburg bündelt unter seinem Dach zahlreiche Teilprojekte, die verschiedene Angebote in den Bereichen Beratung, Qualifizierung & Schulung anbieten. Diese richten sich an Migranten, Arbeitgeber und Institutionen.

Alle Angebote haben ein Ziel: mehr Erwachsene mit Migrationshintergrund, Zuwanderer und Flüchtlinge in den Hamburger Arbeitsmarkt zu integrieren.

Anerkennungsberatung

Zentrale Anlaufstelle Anerkennung – ZAA

Zentrale Anlaufstelle Anerkennung – ZAA

Projektträger: Diakonisches Werk Hamburg – Landesverband der Inneren Mission e. V.

Die Zentrale Anlaufstelle Anerkennung (ZAA) bietet Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Menschen mit ausländischen Schul-, Studien- und Berufsabschlüssen. Zielgruppe sind Migrantinnen und Migranten, die in Hamburg wieder in ihrem Beruf arbeiten möchten. Sie können bei der ZAA prüfen lassen, ob dafür eine Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse in Deutschland sinnvoll und notwendig ist. Das Team informiert zu den Möglichkeiten der Anerkennung, zum Verfahren, zu Kosten und Finanzierung. Sollten für eine volle Anerkennung eines Berufsabschlusses einige Kenntnisse fehlen, berät das Team der ZAA zu den Qualifizierungsangeboten in Hamburg, die zur vollen Anerkennung führen. Die Beratung erfolgt möglichst in der Muttersprache des Ratsuchenden.

 

Die ZAA ist zugleich ein Leistungsbereich des „Hamburg Welcome Center (HWC)“.

 

Um geflüchtete Menschen zur Anerkennung ihrer Abschlüsse zu beraten, ist die ZAA Partner der Anlaufstelle W.I.R – work and integration for refugees.

Kontakt

Diakonisches Werk Hamburg
Schauenburgerstraße 49
20457 Hamburg

Michael Gwosdz, Projektleiter
040/30620-396
zaa[at]diakonie-hamburg.de

 

Webseite

www.anlaufstelle-anerkennung.de

 

Beratung für Frauen aus Afrika

Frauen aus Afrika erfolgreich im Anerkennungsverfahren

Projektträger: African-German Information Center (AGIC)

Damit afrikanische Frauen gleichberechtigt am Hamburger Arbeitsmarkt teilhaben können, bietet AGIC Beratung und Unterstützung. Ziel ist, dass die Frauen ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen und eine qualifizierte Beschäftigung in ihrem erlernten Beruf aufnehmen. AGIC informiert, begleitet und coacht: Die Frauen werden im Anerkennungsverfahren, beim Übergang in eine Qualifizierung und dem Einstieg in Arbeit begleitet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Branchen Gesundheit & Pflege, Soziales und Informationstechnologien. Bei Bedarf werden gemeinsam individuelle Qualifizierungspläne erarbeitet und Strategien für die Umsetzung entwickelt. Das Coaching zeigt Chancen auf – für eine finanzielle Unabhängigkeit, für eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für Strategien im Umgang mit Diskriminierung. AGIC arbeitet eng mit Arbeitsagentur, Jobcentern sowie Hamburger Qualifizierungsanbietern zusammen. Die Migrantenselbstorganisation ist eine zentrale Anlaufstelle für afrikanische Migrantinnen und Migranten in und um Hamburg. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und erfolgt in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Tigrinya.

Warum ein Beratungsangebot speziell für Frauen? Weil zugewanderte oder geflüchtete Frauen beruflich stark benachteiligt und häufiger erwerbslos als Frauen ohne Migrationshintergrund sind. Trotz im Heimatland erworbener Qualifikationen fokussieren sich viele Frauen in Deutschland auf das Familienleben, da sie hier keine beruflichen Chancen für sich sehen oder den Zugang innerhalb der deutschen Strukturen nicht finden. Zudem sind sie auf dem Arbeitsmarkt mit vielen Vorurteilen und Barrieren konfrontiert.

Kontakt

African-German Information Center (AGIC)
Süderstr. 153
20537 Hamburg

Kenneth Gbandi, Projektleiter
040/88307280
kenneth.gbandi[at]agic-hamburg.de

 

Webseite

www.agic-hamburg.de

 

Beratung für Frauen aus arabischen Ländern

Frauen aus arabischen Ländern erfolgreich im Anerkennungsverfahren

Projektträger: Bildungs- und Beratungskarawane e. V.

Damit Frauen aus arabischen Ländern gleichberechtigt am Hamburger Arbeitsmarkt teilhaben können, bietet BBK Beratung und Unterstützung. Ziel ist, dass die Frauen ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen und eine qualifizierte Beschäftigung in ihrem erlernten Beruf aufnehmen. Die Beraterinnen von BBK informieren über die formalen Anforderungen für das Anerkennungsverfahren ihrer ausländischen Berufsabschlüsse und bereiten die Antragstellung mit den Frauen vor. Dabei arbeiten sie eng mit der „Zentralen Anlaufstelle Anerkennung (ZAA)“ im IQ Netzwerk Hamburg zusammen. Im Falle einer „teilweisen Anerkennung“ des ausländischen Berufsabschlusses geben die Beraterinnen von BBK einen Überblick über Qualifizierungsangebote in Hamburg, entwickeln berufliche Perspektiven und begleiten die Frauen zu Behörden, Arbeitsagentur oder Jobcenter. BBK ist ein gemeinnütziger Verein von Migrantinnen für Migrantinnen und ist 2001 aus einer Mütterinitiative entstanden. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und erfolgt in verschiedenen Sprachen.

Warum ein Beratungsangebot speziell für Frauen? Weil zugewanderte oder geflüchtete Frauen beruflich stark benachteiligt und häufiger erwerbslos als Frauen ohne Migrationshintergrund sind. Trotz im Heimatland erworbener Qualifikationen fokussieren sich viele Frauen in Deutschland auf das Familienleben, da sie hier keine beruflichen Chancen für sich sehen oder den Zugang innerhalb der deutschen Strukturen nicht finden. Zudem sind sie auf dem Arbeitsmarkt mit vielen Vorurteilen und Barrieren konfrontiert.

Kontakt

Bildungs- und Beratungskarawane e. V.
Eulenkamp 1
22049 Hamburg

Leyla Erdogan-Karabulut, Projektleiterin
040/46632726
info[at]bbkarawane.de

 

Webseite

www.bbkarawane.de

Faire Integration für Geflüchtete

Faire Integration: Beratungsstelle für geflüchtete Menschen

Projektträger: Arbeit und Leben Hamburg

Mindeststandards auf dem deutschen Arbeitsmarkt, Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, Probleme mit dem Arbeitsvertrag oder der Bezahlung: Das Berater-Team der Anlaufstelle „Faire Integration“ klärt geflüchtete Menschen sowie Menschen aus Drittstaaten über ihre Rechte auf und unterstützt sie dabei, diese einzufordern. Bei Bedarf werden die Ratsuchenden zu Behörden oder anderen Institutionen begleitet oder ein Fachanwalt hinzugezogen. Die Beratung erfolgt in mehreren Sprachen. Sie ist kostenlos und vertraulich.

Arbeit und Leben arbeitet eng mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund DGB Hamburg zusammen. Das Bildungswerk ist Teil eines Netzwerks aus Betrieben, Behörden, Weiterbildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen.

Kontakt

Faire Integration: Beratungsstelle für geflüchtete Menschen
Arbeit und Leben Hamburg
Millerntorplatz 1
20359 Hamburg

 

Tarek Jabi, Projektleiter
040/6077074-32
tarek.jabi[at]hamburg.arbeitundleben.de

 

Webseite

www.hamburg.arbeitundleben.de/faire-integration

Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext Anerkennungsgesetz

Mission Zukunft: Anpassungs- und Nachqualifizierung

Mission Zukunft: Anpassungs- und Nachqualifizierung im Hamburger Handwerk

Projektträger: ELBCAMPUS – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg

„Mission Zukunft“ bietet Anpassungs- und Nachqualifizierungen im Hamburger Handwerk. Das Angebot richtet sich an zugewanderte Handwerkerinnen und Handwerker, die sich im Anerkennungsverfahren ihres ausländischen Berufsabschlusses befinden. Das Beratungsteam führt passgenaue Qualifizierungen in der Hansestadt durch und zeigt berufliche Perspektiven auf. In Zusammenarbeit mit Betrieben, Innungen und Weiterbildungsanbietern werden Teilnehmende berufsbezogen beraten, in Anpassungs- und Nachqualifizierungen im Hamburger Handwerk vermittelt und bei Bedarf begleitet. Die Handwerkskammer bietet 3 Module an:

  • Modul 1 „Anpassungsqualifizierung im Handwerk“
  • Modul 2 „Brückenmaßnahme Umwelthandwerker"
  • Modul 3 „Externenprüfung“

Was ist eine Anpassungsqualifizierung? Seit Einführung des sogenannten Anerkennungsgesetzes 2012 können zugewanderte Fachkräfte ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Stimmen die Inhalte ihrer Ausbildung mit denen des deutschen Referenzberufes überein, erhalten sie eine volle Gleichwertigkeit bescheinigt und können in Deutschland als anerkannte Fachkräfte weiterarbeiten. Fehlen ihnen einige Fachkenntnisse, weil es hier andere Techniken, Materialien oder Anforderungen gibt, erhalten sie eine teilweise Gleichwertigkeit. Um die volle Gleichwertigkeit zu erreichen, können die dafür erforderlichen Kenntnisse in Anpassungsqualifizierungen nachgeholt werden.

 

 

Kontakt

ELBCAMPUS – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg
Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg

 

Çiğdem Gül, Projektleiterin
040/35905-690
cigdem.guel[at]elbcampus.de

 

Webseite

www.missionzukunft.elbcampus.de

www.hwk-hamburg.de/missionzukunft

APQ in Handel und Dienstleistungen

Anpassungsqualifizierungen (APQ) in Handel und Dienstleistungen

Projektträger: Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM)

Die Branchen Gastronomie, Logistik, Handel und Dienstleistung suchen dringend Fachkräfte – auch in Hamburg! Damit zugewanderte oder geflüchtete Fachkräfte dieser Branchen auch in Deutschland wieder in ihren Berufen arbeiten können, vermittelt ASM individuelle Anpassungsqualifizierungen (APQ). Zielgruppe der APQ sind Menschen mit Migrationshintergrund, deren ausländischer Berufsabschluss von der IHK FOSA als teilweise gleichwertig anerkannt wurde. Die Qualifizierungen werden individuell und fachspezifisch in Betrieben durchgeführt. ASM begleitet die Ratsuchenden – von der beruflichen Orientierung und Einschätzung der beruflichen Kompetenzen über Antragstellung bis hin zur Entwicklung der individuellen APQ mit dem kooperierenden Betrieb. Dabei arbeitet ASM eng mit der IHK FOSA und Partnern wie der ZAA und dem Jobcenter zusammen. ASM ist eine Migrantenselbstorganisation (MSO) und wurde 2007 von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund und Unterstützung der Handelskammer Hamburg gegründet.

Was ist eine Anpassungsqualifizierung? Seit Einführung des sogenannten Anerkennungsgesetzes 2012 können zugewanderte Fachkräfte ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Stimmen die Inhalte ihrer Ausbildung mit denen des deutschen Referenzberufes überein, erhalten sie eine volle Gleichwertigkeit bescheinigt und können in Deutschland als anerkannte Fachkräfte weiterarbeiten. Fehlen ihnen einige Fachkenntnisse, weil es hier andere Berufsbilder, Techniken oder Anforderungen gibt, erhalten sie eine teilweise Gleichwertigkeit. Um die volle Gleichwertigkeit zu erreichen, können die dafür erforderlichen Kenntnisse in Anpassungsqualifizierungen nachgeholt werden.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V.
Schauenburgerstr. 49
20095 Hamburg

Katarzyna Rogacka-Michels, Projektleiterin
040/36138-768
katarzyna.rogacka[at]asm-hh.de

 

Webseite

www.asm-hh.de  

 

 

APQ für Gesundheitsberufe

Anpassungsqualifizierungen (APQ) für Gesundheitsberufe

Projektträger: UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK)

Die Fachkräftesicherung ist auch im Bereich der Gesundheitsberufe ein zentrales Thema. Die UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK) des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf bietet zugewanderten und geflüchteten Menschen die Möglichkeit einer Anpassungsqualifizierung. Zielgruppe sind Fachkräfte der Physiotherapie sowie Gesundheits- und Krankenpflege, deren internationalen Berufsabschlüsse in Deutschland teilweise anerkannt wurden. Das Trainee-Programm umfasst in der Regel sechs Monate und findet überwiegend in der Praxis des UKE statt – zunehmend aber auch in anderen Gesundheitseinrichtungen. Begleitend werden wöchentlich Workshops und andere Lernsituationen wie beispielsweise „Blended Learning“ angeboten. Zu Beginn werden an der Akademie die aktuellen Kompetenzen ermittelt und während der APQ erweitert. Ziel ist die volle Anerkennung der Berufsabschlüsse und die qualifizierte Beschäftigung im erlernten Beruf in Deutschland.

Was ist eine Anpassungsqualifizierung? Seit Einführung des sogenannten Anerkennungsgesetzes 2012 können zugewanderte Fachkräfte ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Stimmen die Inhalte ihrer Ausbildung mit denen des deutschen Referenzberufes überein, erhalten sie eine volle Gleichwertigkeit bescheinigt und können in Deutschland als anerkannte Fachkräfte weiterarbeiten. Fehlen ihnen einige Fachkenntnisse, weil es hier andere Berufsbilder, Techniken oder Anforderungen gibt, erhalten sie eine teilweise Gleichwertigkeit. Um die volle Gleichwertigkeit zu erreichen, können die dafür erforderlichen Kenntnisse in Anpassungsqualifizierungen nachgeholt werden.

 

 

Kontakt

UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK)
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
Kollaustraße 67-69
22529 Hamburg

Doris Thömen-Suhr, Projektleiterin
040/7410-56235
d.thoemen-suhr[at]uke.de

 

Webseite

www.uke.de/apq

PINA – Sprachbildung für pädagogische Fachkräfte

PINA – Sprachbildung für pädagogische Fachkräfte in Anerkennung

Projektträger: passage gGmbH

Erzieherinnen und Erzieher, sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten (SPA) oder pädagogisches Betreuungspersonal in Kindertagesstätten und Ganztagsschulen: Wer als zugewanderte Fachkraft der Pädagogik auch in Hamburg wieder in seinem Beruf arbeiten möchte, muss in der Regel eine Eignungsprüfung oder einen Anpassungslehrgang absolvieren. Passage bereitet mit seiner Maßnahme PINA auf beide Optionen vor. Durch eine spezifisch zugeschnittene berufsbezogene Sprachförderung erhalten pädagogische Fachkräfte die notwendige Handlungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit, um den sprachlichen Herausforderungen im Beruf kompetent und sicher begegnen zu können. Am Ende des Kurses erfolgt eine interne Sprachprüfung auf dem Niveau C1. Zudem kann Sprach- und Lerncoaching im Einzelsetting genutzt werden. Dort werden Inhalte aus dem Praxisalltag direkt aufgegriffen und Strategien zum selbstgesteuerten Lernen erarbeitet.

Die passage gGmbH verfügt mit seinem Betriebsteil WEGE IN DEN BERUF über jahrelange Erfahrung in der berufsbezogenen Sprachvermittlung. Der Experte für Integrations- und Berufssprachkurse ist bestens mit anderen Akteuren im Bereich „Deutsch als Zweitsprache (DaZ)“ und „Arbeitsmarktintegration“ vernetzt und verantwortet die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch.

 

 

Kontakt:

passage gGmbH
Nagelsweg 14
20097 Hamburg 

Lena Bohnhof, Projektleiterin
040/248748-13
lena.bohnhof[at]passage-hamburg.de

 

Elena Usinski, Projektassistenz
040/ 24 87 48 15
elena.usinski[at]passage-hamburg.de


Webseite

www.passage-hamburg.de

www.wege-in-den-beruf.de/pina.html

 

Ready To Teach

Ready To Teach – Berufssprachliche Qualifizierung für zugewanderte Lehrkräfte

Projektträger: Interkulturelle Bildung Hamburg e. V. (IBH)

Im Dialog mit Schülerinnen und Schülern, Eltern oder dem Lehrerkollegium – Sprache ist gerade für Lehrerinnen und Lehrer von großer Bedeutung. Wer als zugewanderte Lehrkraft auch in Hamburg wieder in seinem Beruf arbeiten möchte, muss seinen ausländischen Lehramtsabschluss bei der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) anerkennen lassen und dabei sehr hohe Deutschkenntnisse nachweisen. Für eine volle Anerkennung und den Eintritt in den Schuldienst ist der Nachweis über Deutschkenntnisse auf dem Niveau C2 notwendig, der höchsten Stufe auf der sechsstufigen Kompetenzskala des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). "Ready To Teach" bereitet auf das Große Deutsche Sprachdiplom (GDS) vor, das C2-Zertifikat des Goethe Instituts. Die IQ Qualifizierung dauert 20 Wochen und beinhaltet 600 Unterrichtseinheiten mit Training-Bausteinen in Allgemeinsprache, Berufssprache und Fachpraxis in Kooperation mit Hamburger Schulen. Die Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für einen anschließende Anpassungsqualifizierung beim Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI).

Der IBH e. V. ist seit mehr als 25 Jahren Anbieter integrativer Sprachkurse und Bildungsmaßnahmen für verschiedene Berufsgruppen.

 

 

Kontakt

Interkulturelle Bildung Hamburg e. V.
Turnierstieg 16 (Haus C)
22179 Hamburg

 

Johanna Scheerer-Papp
040/69643045
johanna.scheerer-papp@ibhev.de

 

Webseite

www.ibhev.de

Interkulturelle Kompetenzentwicklung der zentralen Arbeitsmarktakteure

Brücke ins Handwerk

Brücke ins Handwerk – Servicestelle für Handwerksbetriebe und Innungen

Projektträger: ELBCAMPUS – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg

Das Handwerk braucht Fachkräfte! In Zeiten des demografischen Wandels in Deutschland bietet die Zuwanderung eine echte Chance für Hamburgs Wirtschaft. Große Unternehmen haben längst ein professionelles Diversity-Management oder eine internationale Personalstrategie. Wer als kleiner oder mittelständischer Handwerksbetrieb ebenfalls zugewanderte oder geflüchtete Fachkräfte einstellen möchte, bekommt Unterstützung: „Brücke ins Handwerk“ ist eine Servicestelle für Handwerksbetriebe und Innungen.

Das Modellprojekt bietet praxisnahe Beratung und Unterstützung bei der Einstellung und Beschäftigung von Zugewanderten. Der Service endet dabei nicht mit der Vermittlung von passgenauen Fachkräften. Das Team steht auch anschließend beratend zur Seite, beantwortet Fragen, begleitet vor Ort: Welche rechtlichen Rahmenbedingungen haben Betriebe zu beachten? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Was tun bei interkulturellen Unterschieden? Dabei arbeitet die Servicestelle eng mit allen wichtigen Hamburger Institutionen zusammen – wie beispielsweise der Ausländerbehörde, Arbeitsagenturen oder dem Unternehmensservice der Anlaufstelle W.I.R – work and integration for refugees.

 

 

Kontakt

ELBCAMPUS – Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Hamburg
Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg

Asja Meretzki
040/35905-696
asja.meretzki[at]elbcampus.de

 

Webseite
www.hwk-hamburg.de/brueckeinshandwerk 

migration.works!

migration.works!

Projektträger: basis & woge e. V.

Beim Zugang zu Ausbildung, Arbeit oder Qualifizierungen haben Migrantinnen und Migranten immer wieder mit Hindernissen zu kämpfen. Um mögliche Barrieren abzubauen, schult das Team „migration.works“ von basis & woge e. V. beteiligte Arbeitsmarktakteurinnen und -akteure zu den Themen Migration und Antidiskriminierung. Zielgruppe sind Mitarbeitende von Agentur für Arbeit, Jobcenter team.arbeit.hamburg, Jugendberufsagentur und öffentlicher Verwaltung, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Innungen und Kammern. Das Team entwickelt praxisspezifische Handlungsempfehlungen, Schulungskonzepte, Expertisen und Arbeitsmaterialien. Wichtiger Orientierungsrahmen ist dabei das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie Fälle aus der Antidiskriminierungsberatung des Trägers. Die Praxishandreichungen wie Wörterbücher in leichter Sprache oder Visualisierungshilfen werden bundesweit eingesetzt und wurden 2017 als „IQ Good Practice“ ausgezeichnet.

Verbindendes Ziel aller Teilbereiche von basis & woge e. V. ist es, gemeinsam mit Menschen Perspektiven zu entwickeln und ihnen in ihrem Streben nach Selbstverwirklichung zu helfen – durch Akzeptanz, Schutz, Weiterbildung sowie Aufklärung zu Recht und Anerkennung. Seit 2001 setzt das erfahrene Team Maßnahmen für geflüchtete und zugewanderte Menschen, zur interkulturellen Öffnung (IKÖ) und Antidiskriminierung um. 

Kontakt

basis & woge e. V.
Steindamm 11
20099 Hamburg

Birte Weiß, Projektleiterin
040/398426-71
birte.weiss[at]basisundwoge.de

 

Webseite

www.basisundwoge.de

 

 

Servicestelle Migrantenökonomie

Servicestelle Migrantenökonomie

Projektträger: Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM)

Neue Arbeitsplätze in Hamburg schaffen, dem Fachkräftemangel entgegenwirken, das Potenzial von zugewanderten – insbesondere weiblichen – Fachkräften voll zum Einsatz bringen. Das sind die Ziele der Servicestelle Migrantenökonomie. Das kostenlose Angebot richtet sich an zwei Zielgruppen: Zum einen werden Hamburger Unternehmen der Handels- und Dienstleistungsbranche bei der Mitarbeitersuche unter Zugewanderten unterstützt – mit Informations- und Beratungspaketen zu aufenthalts- und arbeitsrechtlichen Fragen, Unterstützungsangeboten durch Behörden und Unternehmensstabilisierung durch Fachkräftegewinnung. Zum anderen werden Unternehmensgründungen von Migrantinnen und Migranten in Hamburg gefördert – inklusive Begleitung und Unterstützung von Businessplan, Finanzierungsstrategien, Networking oder Mentoring. Auch Workshops „Erste Schritte in die Selbstständigkeit in Deutschland“ werden angeboten.

Das Beratungsteam steht ratsuchenden Unternehmen, zugewanderten Fachkräften oder Gründungsinteressierten mit Rat und Tat zur Seite. Betriebsbesuche vor Ort sind möglich. Die Servicestelle arbeitet eng mit allen wichtigen Hamburger Institutionen zusammen – der Handels- und Handwerkskammer Hamburg, dem W.I.R Unternehmerservice, der hei. Hamburger Existenzgründungsinitiative oder dem Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit.

ASM wurde 2007 von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund mit Unterstützung der Handelskammer Hamburg gegründet.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM)
Schauenburgerstr. 49
20095 Hamburg

Marion Wartumjan, Projektleiterin
040/36138-703
marion.wartumjan[at]asm-hh.de

 

Webseite

www.asm-hh.de  

 

 

Fachstelle Migration und Vielfalt

Fachstelle Migration und Vielfalt

Projektträger: Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e. V.

Fachkräftemangel, Globalisierung, wachsende Vielfalt durch Migrationsbewegungen: Wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends verändern unsere Arbeitswelt. Arbeitgebende müssen neue Strategien entwickeln und gute Rahmenbedingungen für alle Beschäftigten schaffen. Dabei helfen Konzepte wie interkulturelle Öffnung und Diversity Management. Mit der „Fachstelle Migration und Vielfalt“ bekommen betriebliche Interessenvertretungen, und Personalverantwortliche Unterstützung. Die Fachstelle bietet Beratung, Coaching, Inhouse-Schulungen und Weiterbildungen. Das Angebot ist kostenlos, unabhängig und vertraulich. Arbeit und Leben arbeitet eng mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Hamburg zusammen und ist Teil eines Netzwerks aus Betrieben, Behörden, Weiterbildungseinrichtungen und Migrantenorganisationen.

Kontakt

Arbeit und Leben Hamburg DGB/VHS Hamburg e. V.
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
 
Elvisa Kantarević und Lil-Ann Tang Schönfeld, Projektleitung
040/284016-69 bzw. -97
elvisa.kantarevic[at]hamburg.arbeitundleben.de
lil.schoenfeld[at]hamburg.arbeitundleben.de

 

Webseite
www.hamburg.arbeitundleben.de/migration

Regionale Fachkräftenetzwerke – Einwanderung

Fachkräftebüro Hamburg

Fachkräftebüro Hamburg

Projektträger: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)

Geeignete Fachkräfte zu finden, wird zunehmend schwierig. Es gibt immer mehr Fälle, in denen die Suche in Hamburg und Deutschland nicht zum Erfolg führt. Große Unternehmen rekrutieren ihr Personal längst auch international. Da in Betrieben des Mittelstands dafür häufig die Ressourcen und das Know-how fehlen, sollen sie durch das Fachkräftebüro unterstützt werden. In der ersten Projektphase wird zunächst in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren des Hamburger Fachkräftenetzwerks das konkrete Angebot des Fachkräftebüros entwickelt. Dies orientiert sich an den Bedürfnissen der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie den bestehenden Regelangeboten – insbesondere der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Hamburg Welcome Center (HWC). Die Vorgabe: Vorhandene Angebote für KMU besser nutzbar machen und fehlende Angebote ergänzen. Ab 2020 ist das Büro operativ tätig: Von der Akquise von Fachkräften im Ausland über Einreise- und Arbeitserlaubnis bis hin zur Vermittlung von Nachqualifikationen und Deutschkursen – das Fachkräftebüro wird KMU bei allen Schritten begleiten.

Nach Abschluss der vierjährigen Pilotphase 2022 soll das Angebot evaluiert werden. Dann ist zu prüfen, welches Angebot dauerhaft erhalten bleibt, um Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland zu unterstützen. Die BASFI übernimmt die fachliche Steuerung und bindet Expertinnen und Experten aller lokalen Akteure der Fachkräftezuwanderung mit ein.

Kontakt

Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)
Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und Zuwanderern
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg

 

Leena Graeger
040/42863-4318
leena.graeger[at]basfi.hamburg.de

 

Webseite
www.hamburg.de/basfi

Koordination & Steuerung

Koordination & Steuerung

Koordination & Steuerung Hamburg

Projektträger: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)

Das Referat AI 35 „IQ Netzwerk Hamburg“ der BASFI ist für die inhaltliche und administrative Koordination & Steuerung des IQ Netzwerks Hamburg verantwortlich und gewährleistet die erfolgreiche Umsetzung der Aktivitäten aller Teilprojekte. Das Team setzt die strategische Lobbyarbeit des Landesnetzwerks um, vertritt es in relevanten Hamburger Gremien wie dem Fachkräftenetzwerk oder der Anlaufstelle „W.I.R – work and integration for refugees“ und ist direkt an der Erarbeitung politischer Ziele und Papiere beteiligt. Die Koordination & Steuerung ist mit dem Senat, Arbeitsverwaltungen, Behörden, Kammern, Unternehmen und weiteren Institutionen bestens vernetzt und hat alle notwendigen Zugänge für eine erfolgreiche Umsetzung des bundesweiten Förderprogramms auf Landesebene.

Kontakte

Kontakt
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI)
IQ Netzwerk Hamburg (AI 35)
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg

Beate Spyrou, Referatsleitung
040/35905-414
beate.spyrou[at]basfi.hamburg.de

 

Weitere Ansprechpartner unter Kontakte

 

Webseite
www.hamburg.netzwerk-iq.de
www.hamburg.de/netzwerk-iq

Zu Netzwerk IQ
Das Förderprogramm “Integration durch Qualifizierung (IQ)” wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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In Kooperation mit:
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