Anpassungsqualifizierungen (APQ) in der Physiotherapie

Projektträger: UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK)

Die Fachkräftesicherung ist auch im Bereich der Gesundheitsberufe ein zentrales Thema. Die UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf bietet zugewanderten und geflüchteten Menschen die Möglichkeit einer Anpassungsqualifizierung. Zielgruppe sind Physiotherapeut*innen, deren internationalen Berufsabschlüsse in Deutschland teilweise anerkannt wurden. Das Trainee-Programm dauert in der Regel sechs Monate und findet überwiegend in Praxen, Therapiezentren oder im UKE statt. Vor Ort werden die Teilnehmenden von Mentoren und Lehrkräften des APQ-Teams begleitet. Wöchentliche Workshops sowie andere Lernsituationen wie Evaluationen eigener Therapiesettings per Videoaufzeichnung oder „Blended Learning“ ergänzen das Programm.

Zu Beginn werden an der Akademie die aktuellen Kompetenzen ermittelt, während der APQ erweitert und kontinuierlich evaluiert. Ziel ist die volle Anerkennung der Berufsabschlüsse und die qualifizierte Beschäftigung im erlernten Beruf in Deutschland.

Was ist eine Anpassungsqualifizierung? Seit Einführung des Anerkennungsgesetzes 2012 können zugewanderte Fachkräfte ihre ausländischen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Stimmen die Inhalte ihrer Ausbildung mit denen des deutschen Referenzberufes überein, erhalten sie eine volle Gleichwertigkeit bescheinigt und können in Deutschland als anerkannte Fachkräfte weiterarbeiten. Fehlen ihnen einige Fachkenntnisse, weil es hier andere Berufsbilder, Techniken oder Anforderungen gibt, erhalten sie eine teilweise Gleichwertigkeit. Um die volle Gleichwertigkeit zu erreichen, können die dafür erforderlichen Kenntnisse in Anpassungsqualifizierungen nachgeholt werden.

Kontakt

UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK)
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
Kollaustr. 67-69
22529 Hamburg

Doris Thömen-Suhr, Projektleiterin
040/7410-56235
d.thoemen-suhr@uke.de

Webseite

www.uke.de/apq

 

Foto: © Portal „Anerkennung in Deutschland“/BIBB: Robert Funke

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