Erfolgsgeschichten

Frida Disila Luvengomoka hält stolz ihr berufliches Anerkennungs-Zertifikat in die Kamera
© Axel Nordmeier

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärdensprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Frida Disila Luvengomoka – Kauffrau aus dem Kongo

Stolz auf ihre berufliche Teil-Anerkennung: Frida Disila Luvengomoka kann sich mit diesem Dokument bereits um Jobs bewerben. Ihr Ziel ist die volle Anerkennung.

Da Frida Disila Luvengomoka eine Anerkennung in einem kaufmännischen Beruf anstrebt, stellte sie nach einer Beratung bei der Handelskammer Hamburg einen Antrag bei der IHK FOSA (Foreign Skills Approval). Das Ergebnis ist eine teilweise Gleichwertigkeit mit dem deutschen Referenzberuf „Kauffrau für Büromanagement“. Damit kann sie bereits arbeiten. Ihr wichtigstes Ziel ist aber die volle Anerkennung. Um diese zu erreichen, wäre der nächste Schritt eine Qualifizierungsberatung beim IQ Projekt „Mission Zukunft: Beratung über Anpassungs- und Nachqualifizierung in Hamburg“. Projektleiterin Cigdem Gül erklärt: „Wir klären individuell, was in jedem Einzelfall fehlt. Häufig erfolgt eine mehrmonatige Anpassungsqualifizierung in einem Betrieb.“ Wann Frida Disila Luvengomoka diesen nächsten Schritt zur vollen Anerkennung gehen möchte, bestimmt sie selbst und im eigenen Tempo. Das ist entlastend, denn aktuell hat sie eine andere Aufgabe: Sie kümmert sich um ihr Baby.

Afrikanische Kauffrau für Büromanagement hält ihr berufliches Anerkennungszertifikat in Händen
© Axel Nordmeier

Schritt für Schritt im eigenen Tempo zum Ziel

Frida Disila Luvengomoka möchte nur eines: wieder in ihrem ursprünglichen Beruf arbeiten. Die 46-jährige Kongolesin kam 2007 nach Hamburg, um ihr krankes Kind behandeln zu lassen. Zuvor hatte sie „Verwaltungstechnik“ studiert und war viele Jahre als Office-Managerin in verschiedenen Ministerien im Kongo beschäftigt. Doch in Deutschland arbeitete sie als Reinigungskraft. Durch die Willkommens- und Anerkennungslotsen des Teilprojekts „Recognition Now and BeConnected“ im IQ Netzwerk Hamburg – NOBI hat sie von der Möglichkeit erfahren, sich ihre Berufsausbildung anerkennen zu lassen. Die Lotsen werden von der Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. in Kooperation mit dem African-German Information Center gUG eingesetzt und informieren Migrantinnen und Migranten in den afrikanischen Communities über die Möglichkeiten der Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

Stationen im Überblick

  • Dez 2007 Auswanderung nach Deutschland
  • Apr 2015 Beratung durch Willkommens- und Anerkennungslotsen im IQ Projekt „Recognition Now and BeConnected“
  • Mai 2015 Antrag auf Anerkennung bei der IHK FOSA
  • Jan 2016 Bescheid über die teilweise Gleichwertigkeit
  • Aktuell Elternzeit

 Stand: Juni 2016

Fotos von früheren Arbeitsplätzen in Afrika
© Axel Nordmeier Erinnerungen an die Heimat: Im Kongo hat Frida Disila Luvengomoka als Office-Managerin gearbeitet.